Archiv der Kategorie: Aktuelles

SkF e.V. Elmshorn SozialPartner bei der Kulturtafel Elmshorn

Die Kulturtafel vermittelt kostenlose Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen oder mit Behinderungen.

Die Idee der KulturTafel ist angelehnt an das Prinzip der Tafel-Bewegung zur Verteilung von Lebensmitteln. Dies auch in kulturellen Bereichen umzusetzen ist nicht neu: Die nicht verkauften Eintrittskarten von kulturellen Veranstaltungen werden an Menschen mit geringem Einkommen oder mit Behinderungen zum Besuch von kulturellen Veranstaltungen vermittelt.

Alle SozialPartner der KulturTafel Elmshorn werden direkt in das Projekt als Kontaktstellen zu den ElmshornerInnen mit geringem Einkommen oder mit Behinderungen in den Prozess eingebunden. Ein Organisationsteam kümmert sich um die fortlaufenden Kontakte zu den Elmshorner KulturPartnern, um so den KulturGästen ein attraktives Veranstaltungsprogramm anbieten zu können.

Als SozialPartner setzen wir uns dafür ein, dass die Anmeldungen der KulturGäste unbürokratisch und respektvoll erfolgen. Mit ihren Erfahrungen übernehmen sie gerne die Beratung zur Anmeldung, helfen beim Ausfüllen des Antrags und überprüfen die Voraussetzungen.

Über diese Art der Anmeldung lernen auch kulturinteressierte Menschen, die bisher noch keinen Kontakt mit einem unserer SozialPartnern hatten, diesen kennen und finden möglicherweise Zugang zu deren weiteren Angeboten.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse gerne an die Beratungsstelle und vereinbaren einen Gesprächstermin.

Wir als SkF freuen uns sehr, dass wir an diesem Projekt mitwirken können.

Weitere Informationen finden Sie unter dem nachfolgenden link.

https://kultur-tafel.jimdo.com/aktuelles/

 

Pressemitteilung “Wenn erst mal alles anders ist“

Die Aktion Mensch bringt neuen Ratgeber für Eltern von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung heraus

  • Gebündelte Informationen für Eltern von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung als kostenlose Broschüre erhältlich.
  • Der Ratgeber schließt eine Marktlücke, ein vergleichbares Angebot ist zurzeit nicht erhältlich.
  • Zugehörige Online-Plattform ergänzt Informationen mit Materialien auch zum Download.

“Wenn erst mal alles anders ist“ heißt der neue Ratgeber der Aktion Mensch, der sich gezielt an (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung wendet. Die Broschüre bündelt hilfreiche Sachinformationen, Tipps von Experten sowie Erfahrungen von Familien, die diese Situation bereits gemeistert haben. Ein zugehöriges Webangebot auf www.familienratgeber.de/elterninfo bietet weitere Hilfsmittel und Materialien zum Download und Bestellen an.

Viele Eltern fühlen sich überfordert und hilflos, wenn sie erfahren, dass sich ihr Kind anders entwickelt als die meisten anderen. Das will die Broschüre ändern. Auf 48 Seiten finden Eltern hier Antworten auf Fragen, die sie in dieser Zeit beschäftigen: Wo finde ich medizinische Anlaufstellen zu Diagnose und Therapie, finanzielle Unterstützung oder Selbsthilfegruppen? Was ist Frühförderung und welche Nachteilsausgleiche gibt es für Familien? Neben praktischen Hilfestellungen enthält der Ratgeber auch wichtige Adressen von Beratungsstellen, gibt Tipps zur Bewältigung des Alltags sowie Informationen, wie Eltern zu ihrem Recht kommen.

Ein vergleichbares Informationsangebot für Eltern von Kindern in dieser speziellen Situation gibt es momentan nicht. Mit der Broschüre „Wenn erstmal alles anders ist“ schließt die Aktion Mensch diese Lücke: Sie ist das Produkt vieler Gespräche und Workshops mit Beratern, Verbandsexperten und Familien.

Die Broschüre ist kostenlos über den Familienratgeber der Aktion Mensch zu beziehen und auch als barrierefreies Download erhältlich. Ergänzt wird der Ratgeber durch zusätzliche Online-Angebote. Alle Informationen und Materialien auf www.familienratgeber.de/elterninfo

www.familienratgeber.de

www.aktion-mensch.de

SkF Delegiertenversammlung wählt neuen Bundesvorstand

Pressemitteilung


26.06.2019


SkF Delegiertenversammlung wählt Hildegard Eckert zur neuen Bundesvorsitzenden und dankt Dr. Anke Klaus für engagierte Amtsjahre
Die Delegiertenversammlung des Sozialdienstes katholischer Frauen wählte heute Hildegard Eckert für vier Jahre zu ihrer Bundesvorsitzenden
Dortmund/Bergisch Gladbach, 26.06.2019. Nach acht Jahren an der Spitze des SkF trat Anke Klaus nicht wieder zur Kandidatur an. „Die Bundesebene mit der enormen Themenvielfalt und den wichtigen Netzwerken in Kirche und Politik verlasse ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte Dr. Anke Klaus zu Beginn der Versammlung, „auch wenn die Wege oft weit und die Papierberge hoch waren, den Einsatz hat es immer gelohnt. Denn für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft und für die, die in Krisen stehen, setze ich mich gerne ein, auch wenn mich immer wieder betrübt, dass sich in unserer 120-jährigen Geschichte noch kein sozialer Dienst überflüssig machen konnte.“ Verbandsinterne Veränderungen, wirtschaftliche Konsolidierung und die Stärkung des sozialpolitischen Profils des SkF hatte sich Dr. Anke Klaus auf die Fahnen geschrieben und in ihren zwei Amtszeiten erfolgreich vorangetrieben. Ihrem SkF Ortsverein in Würzburg mit 280 Mitarbeitenden bleibt sie als Vorsitzende treu. „Dem Gesamtverein und besonders meiner Nachfolgerin wünsche ich Tatkraft und Gottes Segen“, damit verabschiedete sich Dr. Anke Klaus unter stehendem Beifall der Delegierten.
Heute ging der Stab an der Spitze an Hildegard Eckert. Sie ist seit 2012 Mitglied des Vorstandes des SkF Mainz und auch auf Bundesebene keine Unbekannte. Seit 2015 ist sie bereits Mitglied des Bundesvorstandes. Besonders für die Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen im SkF setzte sich die Juristin engagiert ein.
„Solidarität mit Menschen in Krisensituationen und der Einsatz für ein Leben in Würde für alle, sind die Motivation für mein Handeln“, sagte Hildegard Eckert heute in Bergisch Gladbach, „dafür braucht es einen starken Gesamtverein, der die Anliegen der Menschen, die uns anvertraut sind, solidarisch vertritt.“
Als besondere Herausforderungen für die Zukunft benannte Bundesvorsitzende Eckert, den Einsatz für die eigenständige Existenzsicherung von Frauen fortzuführen, jegliche Art von Gewalt weiterhin zu bekämpfen und die Opfer zu schützen sowie den SkF als eigenständigen Frauen- und Wohlfahrtsverband auch zukünftig stark in die kirchliche und sozialpolitische Öffentlichkeit einzubringen. „Die Basis für die Präsenz des Gesamtvereins sind die konkreten fachlichen Erfahrungen in den bundesweit 138 SkF Ortsvereinen“, betonte Hildegard Eckert.
Zu ihrer Stellvertreterin wählte die Delegiertenversammlung Dr. Dagmar Löttgen aus Berlin. Die weiteren Vorstandspositionen besetzen Stefanie Sassenrath aus Neuss, Dr. Josephin von Spiegel aus Hamburg, Dr. Ursula Pantenburg aus Gütersloh,
Martina Wilke aus Lüdinghausen, Yvonne Fritz aus Gießen und Clarita Ohlenroth aus der Diözese Freiburg. Geistlicher Berater des Gesamtvereins ist Weihbischof Ansgar Puff aus Köln. Ebenfalls beratende Vorstandsmitglieder sind Renate Jachmann-Willmer und Ute Pällmann.


Bildunterschrift
Der neue SkF Bundesvorstand (v. l): Clarita Ohlenroth, Stefanie Sassenrath, Martina Wilke, Hildegard Eckert, Dr. Dagmar Löttgen, Dr. Josephin von Spiegel, Dr. Ursula Pantenburg und Yvonne Fritz.


Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 138 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 40 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.


Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund, Tel. 0231 557026-25, Fax 0231 557026-60, E-Mail: mersch@skf-zentrale.de

Pressemeldung Zum Welt-Down-Syndrom-Tag: Für eine inklusive Gesellschaft

190321_PM_Kath. Frauenverbände zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Derzeit wird auf politischer Ebene diskutiert, molekulargenetischen Bluttests zur Erkennung von Trisomien in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen (z.B. „Praenatest“) aufzunehmen.

Katholische Frauenverbände begrüßen die derzeitigen interfraktionellen Überlegungen eine Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag zu führen. Wir halten eine deutlich breitere öffentliche Diskussion über die ethische Dimension des geplanten Vorhabens für dringend erforderlich und längst überfällig. Chancen und Risiken der Folgen der Bluttests müssen öffentlich diskutiert werden. Tests  wie der seit 2012 in Deutschland als Eigenleistung erhältliche „Praenatest“ würden – in den Regelleistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen – stärker als bisher eine Maßnahme zur Selektion von Kindern mit und ohne genetische Auffälligkeiten darstellen.

Zudem verstärken entsprechende Angebote den Druck auf schwangere Frauen/werdende Eltern. Andererseits ist dieser nicht-invasive Bluttest mit weniger Risiken für die Schwangere und den Fötus verbunden als eine  Fruchtwasseruntersuchung, mit der später in der Schwangerschaft auf genetische Abweichungen getestet werden kann.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass schwangere Frauen/werdende Eltern angemessen  hinsichtlich der Konsequenzen der verschiedenen pränataldiagnostischen Untersuchungen  beraten und bei ihren Entscheidungen unterstützt werden. Dazu gehört auch die Unterstützung der Eltern, wenn sie sich gegen einen Test entscheiden, weil sie ihr Kind in jedem Fall bekommen wollen und eine gute Aufklärung und Vernetzung mit Hilfsorganisationen, die bei einer Behinderung Hilfestellungen bieten.

 

Fundraising ist kein Hexenwerk – Zeit und Geld schenken

Ihnen fällt es leicht, auf andere Menschen zuzugehen? Sie können gut erzählen und überzeugen? Trauen Sie sich zu, Menschen für die Aufgaben des Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Elmshorn (SkF) zu begeistern?

Dann schenken Sie uns Ihre Talente und Kompetenzen. Wir suchen Sie als Ehrenamtliche, die bei freier Zeiteinteilung beim SkF mitmachen will, konkret bei der Gewinnung von Geldspenden.

Wenn Sie diese Aufgabe anspricht, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Ricarda Hänel Handy: 01 72 / 5 11 38 93 (wochentags zwischen 15 und 20 Uhr)

Geschäftsstelle des SkF Tel: 0 41 21 / 2 48 81 (wochentags vor 15 Uhr)

E-Mail: info@skf-elmshorn.de

Was Sie von uns erwarten können:

  • Einweisung durch erfahrene Mitglieder
  • Regelmäßige Informationen
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Fahrkostenerstattung auf Antrag
  • Vielfältige Vereinsangebote

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Sie sind Mitglied in der katholischen Kirche oder in einer anderen christlichen Kirche
  • Alter: ab 18 Jahren
  • Geschlecht: weiblich
  • Persönlichkeit und Überzeugungskraft
  • Gutes Zuhören
  • Begeisterung ausstrahlen
  • Bereitschaft Veranstaltungen zu besuchen