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SkF Delegiertenversammlung wählt neuen Bundesvorstand

Pressemitteilung


26.06.2019


SkF Delegiertenversammlung wählt Hildegard Eckert zur neuen Bundesvorsitzenden und dankt Dr. Anke Klaus für engagierte Amtsjahre
Die Delegiertenversammlung des Sozialdienstes katholischer Frauen wählte heute Hildegard Eckert für vier Jahre zu ihrer Bundesvorsitzenden
Dortmund/Bergisch Gladbach, 26.06.2019. Nach acht Jahren an der Spitze des SkF trat Anke Klaus nicht wieder zur Kandidatur an. „Die Bundesebene mit der enormen Themenvielfalt und den wichtigen Netzwerken in Kirche und Politik verlasse ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte Dr. Anke Klaus zu Beginn der Versammlung, „auch wenn die Wege oft weit und die Papierberge hoch waren, den Einsatz hat es immer gelohnt. Denn für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft und für die, die in Krisen stehen, setze ich mich gerne ein, auch wenn mich immer wieder betrübt, dass sich in unserer 120-jährigen Geschichte noch kein sozialer Dienst überflüssig machen konnte.“ Verbandsinterne Veränderungen, wirtschaftliche Konsolidierung und die Stärkung des sozialpolitischen Profils des SkF hatte sich Dr. Anke Klaus auf die Fahnen geschrieben und in ihren zwei Amtszeiten erfolgreich vorangetrieben. Ihrem SkF Ortsverein in Würzburg mit 280 Mitarbeitenden bleibt sie als Vorsitzende treu. „Dem Gesamtverein und besonders meiner Nachfolgerin wünsche ich Tatkraft und Gottes Segen“, damit verabschiedete sich Dr. Anke Klaus unter stehendem Beifall der Delegierten.
Heute ging der Stab an der Spitze an Hildegard Eckert. Sie ist seit 2012 Mitglied des Vorstandes des SkF Mainz und auch auf Bundesebene keine Unbekannte. Seit 2015 ist sie bereits Mitglied des Bundesvorstandes. Besonders für die Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen im SkF setzte sich die Juristin engagiert ein.
„Solidarität mit Menschen in Krisensituationen und der Einsatz für ein Leben in Würde für alle, sind die Motivation für mein Handeln“, sagte Hildegard Eckert heute in Bergisch Gladbach, „dafür braucht es einen starken Gesamtverein, der die Anliegen der Menschen, die uns anvertraut sind, solidarisch vertritt.“
Als besondere Herausforderungen für die Zukunft benannte Bundesvorsitzende Eckert, den Einsatz für die eigenständige Existenzsicherung von Frauen fortzuführen, jegliche Art von Gewalt weiterhin zu bekämpfen und die Opfer zu schützen sowie den SkF als eigenständigen Frauen- und Wohlfahrtsverband auch zukünftig stark in die kirchliche und sozialpolitische Öffentlichkeit einzubringen. „Die Basis für die Präsenz des Gesamtvereins sind die konkreten fachlichen Erfahrungen in den bundesweit 138 SkF Ortsvereinen“, betonte Hildegard Eckert.
Zu ihrer Stellvertreterin wählte die Delegiertenversammlung Dr. Dagmar Löttgen aus Berlin. Die weiteren Vorstandspositionen besetzen Stefanie Sassenrath aus Neuss, Dr. Josephin von Spiegel aus Hamburg, Dr. Ursula Pantenburg aus Gütersloh,
Martina Wilke aus Lüdinghausen, Yvonne Fritz aus Gießen und Clarita Ohlenroth aus der Diözese Freiburg. Geistlicher Berater des Gesamtvereins ist Weihbischof Ansgar Puff aus Köln. Ebenfalls beratende Vorstandsmitglieder sind Renate Jachmann-Willmer und Ute Pällmann.


Bildunterschrift
Der neue SkF Bundesvorstand (v. l): Clarita Ohlenroth, Stefanie Sassenrath, Martina Wilke, Hildegard Eckert, Dr. Dagmar Löttgen, Dr. Josephin von Spiegel, Dr. Ursula Pantenburg und Yvonne Fritz.


Der SkF unterstützt mit rund 10.000 Mitgliedern und 9.000 Ehrenamtlichen sowie 6.500 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in bundesweit 138 Ortsvereinen Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien, die in ihrer aktuellen Lebenssituation auf Beratung oder Hilfe angewiesen sind. Sein Angebot umfasst u. a. 120 Schwangerschaftsberatungsstellen, 91 Betreuungsvereine, 38 Frauenhäuser, 40 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, 36 Kindertageseinrichtungen, 34 Mutter-Kind-Einrichtungen, 31 Dienste der Kindertagespflege sowie 22 Adoptions- und 35 Pflegekinderdienste. Der SkF ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.


Nadine Mersch, Stabsstelle Sozialpolitik und Öffentlichkeitsarbeit Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. Agnes-Neuhaus-Str. 5, 44135 Dortmund, Tel. 0231 557026-25, Fax 0231 557026-60, E-Mail: mersch@skf-zentrale.de

Pressemeldung Zum Welt-Down-Syndrom-Tag: Für eine inklusive Gesellschaft

190321_PM_Kath. Frauenverbände zum Welt-Down-Syndrom-Tag

Derzeit wird auf politischer Ebene diskutiert, molekulargenetischen Bluttests zur Erkennung von Trisomien in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen (z.B. „Praenatest“) aufzunehmen.

Katholische Frauenverbände begrüßen die derzeitigen interfraktionellen Überlegungen eine Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag zu führen. Wir halten eine deutlich breitere öffentliche Diskussion über die ethische Dimension des geplanten Vorhabens für dringend erforderlich und längst überfällig. Chancen und Risiken der Folgen der Bluttests müssen öffentlich diskutiert werden. Tests  wie der seit 2012 in Deutschland als Eigenleistung erhältliche „Praenatest“ würden – in den Regelleistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen – stärker als bisher eine Maßnahme zur Selektion von Kindern mit und ohne genetische Auffälligkeiten darstellen.

Zudem verstärken entsprechende Angebote den Druck auf schwangere Frauen/werdende Eltern. Andererseits ist dieser nicht-invasive Bluttest mit weniger Risiken für die Schwangere und den Fötus verbunden als eine  Fruchtwasseruntersuchung, mit der später in der Schwangerschaft auf genetische Abweichungen getestet werden kann.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass schwangere Frauen/werdende Eltern angemessen  hinsichtlich der Konsequenzen der verschiedenen pränataldiagnostischen Untersuchungen  beraten und bei ihren Entscheidungen unterstützt werden. Dazu gehört auch die Unterstützung der Eltern, wenn sie sich gegen einen Test entscheiden, weil sie ihr Kind in jedem Fall bekommen wollen und eine gute Aufklärung und Vernetzung mit Hilfsorganisationen, die bei einer Behinderung Hilfestellungen bieten.

 

Fundraising ist kein Hexenwerk – Zeit und Geld schenken

Ihnen fällt es leicht, auf andere Menschen zuzugehen? Sie können gut erzählen und überzeugen? Trauen Sie sich zu, Menschen für die Aufgaben des Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Elmshorn (SkF) zu begeistern?

Dann schenken Sie uns Ihre Talente und Kompetenzen. Wir suchen Sie als Ehrenamtliche, die bei freier Zeiteinteilung beim SkF mitmachen will, konkret bei der Gewinnung von Geldspenden.

Wenn Sie diese Aufgabe anspricht, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden.

Ihre Ansprechpartnerin: Frau Ricarda Hänel Handy: 01 72 / 5 11 38 93 (wochentags zwischen 15 und 20 Uhr)

Geschäftsstelle des SkF Tel: 0 41 21 / 2 48 81 (wochentags vor 15 Uhr)

E-Mail: info@skf-elmshorn.de

Was Sie von uns erwarten können:

  • Einweisung durch erfahrene Mitglieder
  • Regelmäßige Informationen
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Fahrkostenerstattung auf Antrag
  • Vielfältige Vereinsangebote

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Sie sind Mitglied in der katholischen Kirche oder in einer anderen christlichen Kirche
  • Alter: ab 18 Jahren
  • Geschlecht: weiblich
  • Persönlichkeit und Überzeugungskraft
  • Gutes Zuhören
  • Begeisterung ausstrahlen
  • Bereitschaft Veranstaltungen zu besuchen

Reporterin gesucht!

Haben Sie Zeit und Spaß daran, hier in Elmshorn ehrenamtlich Menschen zu interviewen, die sich freiwillig beim Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Elmshorn (SkF) engagieren? Oder Sie besuchen unsere Veranstaltungen (z. B. Kochprojekt von Frauen für Frauen) und schreiben darüber? Wenn Sie dazu noch ein Foto machen können, umso besser!

Freiwilliges Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen, aber es hat immer ein Gesicht. Wir suchen Sie als Reporterin.

Etwa einmal im Monat, oder wenn Sie mögen häufiger, sind Sie bei freier Zeiteinteilung unterwegs. Sie stehen dabei in engem Kontakt mit Ihrer Ansprechpartnerin vom SkF.

Wenn Sie diese Aufgabe anspricht und Sie sich einen lockeren Schreibstil zutrauen, freuen wir uns, wenn Sie sich bei uns melden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Ricarda Hänel Handy: 01 72 / 5 11 38 93 (wochentags zwischen 15 und 20 Uhr)

Geschäftsstelle des SkF Tel: 0 41 21 / 2 48 81 (wochentags vor 15 Uhr)

E-Mail: info@skf-elmshorn.de

Was Sie von uns erwarten können:

  • Einweisung durch erfahrene Mitglieder
  • Regelmäßige Informationen
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Fahrkostenerstattung auf Antrag
  • Vielfältige Vereinsangebote

Was wir von Ihnen erwarten:

  • Sie sind Mitglied in der katholischen Kirche oder in einer anderen christlichen Kirche
  • Alter: ab 18 Jahren
  • Geschlecht: weiblich
  • Sehr gute Deutschkenntnisse
  • Guter Schreibstil, idealerweise journalistische Erfahrung
  • Bereitschaft Veranstaltungen zu besuchen

Rummel, Rummel, Roken, giv mi’n Appelkooken…..

Das Vokalensemble  „Octo“ unter der Leitung von Susanne Drdack ist am Silvesterabend in Elmshorn von Haus zu Haus gezogen und hat Rummelpottlieder* gesungen.  Vielleicht gab es an mancher Haustür auch ein Gläschen Schnaps für die Sänger, aber auf jeden fall großzüge Spenden für eine gemeinnützige Einrichtung.

In diesem Jahr darf sich der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Elmshorn über die großzügige Spende von 615€ freuen.

Die Elmshorner Nachrichten berichteten in ihrer Samstagsausgabe vom 19. Januar 2019 über die Spendenübergabe.

Beitrag in der EN am 19.1.2019

Hierfür sagen wir auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich DANKE!

Die Spende wird in die Vereinsarbeit fließen, u.a. in das neue Kochprojekt

„Wir bringen Dich zum Kochen“ Lecker – Regional – Günstig, welches am 25. Februar startet.

* Rummelpottlaufen ist ein in Norddeutschland und in Süddänemark verbreiteter Silvester-Brauch, der seit dem 19. Jahrhundert belegt ist. Hierbei gehen am frühen Silvesterabend Kinder geschminkt und verkleidet in Gruppen von Haustür zu Haustür und singen charakteristische Rummelpottlieder. Als Dank erhalten sie dafür von den Bewohnern Süßigkeiten. Die Verkleidung soll verhindern, dass die Rummelpottläufer erkannt werden. Auch Erwachsende laufen Rummelpott, diese erhalten jedoch meistens keine Süßigkeiten, sondern einen Schnaps!